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Herzlich Willkommen auf der Webseite der Arbeitsgruppe Umweltgeologie

 

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen über den Bereich Umweltgeologie des Steinmann-Institutes der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Umweltgeologie? Was bedeutet das denn genau?

Die gesellschaftsrelevanten Aufgaben moderner Geowissenschaften umfassen die Interaktion der verschiedenen Sphären unseres Planeten. Im Arbeitsbereich der Umweltgeologie steht eine quantitative und qualitative Analyse der natürlichen Prozesse der Erde im Vordergrund. Insbesondere die Wechselwirkung zwischen atmosphärischen Prozessen und solchen an der Erdoberfläche sind gesellschaftlich von großer Bedeutung. Dabei ist es wichtig mit einer bestimmten Fragestellung ins Detail zu gehen, aber nicht den Blick für das große Ganze zu verlieren. Denn die Prozesse greifen ineinander und die Erforschung bedarf einer breit aufgestellten, umfassenden Herangehensweise (Decker 2018).

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Unsere Arbeitsgebiete

Die Rekonstruktion quartärer Meeresspiegelschwankungen entlang der Küste Omans legt unsere Forschung an den Puls der Zeit. Unser Fokus liegt dabei nicht nur auf langfristigen eustatischen und regionalen Trends sondern auch auf kurzfristigen Extremwellenereignissen wie Tsunamis und Tropischen Wirbelstürmen. Geologische Kartierungen und Sedimentanalysen werden durch moderne Remote Sensing Methoden ergänzt.

Eine Brücke vom Nordosten Omans zum Westen Indiens schlägt unser zukünftiges Projekt zur holozänen Entwicklung der Monsunerscheinungen im Indischen Ozean. Als Datenarchiv dienen die Überreste von Mangrovenwäldern entlang der westindischen and nordostomanischen Küstenabschnitte.

Gibt es Erdbeben in Norddeutschland? Im Angesicht möglicher Endlagerung radioaktiver Abfälle im Zechstein Salz ist diese Fragestellung von einiger Brisanz. Der Fund von potentiell, seismisch induzierten Lockersediment-Deformationen auf der Ostseeinsel Rügen gaben 2009 den Anstoß zu einem Forschungsvorhaben, das die Auswirkungen isostatischer Ausgleichsbewegungen des Fennoskandischen Schildes auf die tektonischen Gegebenheiten des Baltikums untersucht.

Ein interdisplinäres Gemeinschaftsprojekt zwischen Archäologen der Universität Kagoshima und der Umweltgeologie sowie der Petrologie in Bonn bringt Einsicht in die Keramikherstellung im 9./10. Jahrhundert. Mithilfe einer geologischen Kartierung vor Ort sowie der geochemischen Charakterisierung von Sedimentproben werden Transportwege für die Rohstoffe der Keramikherstellung rekonstruiert.

"Wer ohne die Welt auszukommen glaubt, irrt sich. Wer aber glaubt, dass die Welt nicht ohne ihn auskommen könnte, irrt sich noch mehr."

Francois de la Rochefoucauld  (1613-80)