Exkursion Ruhrgebiet 2018

Im Rahmen des Moduls B01 fand am 26./27. Mai 2018 wieder die Exkursion ins Ruhrgebiet statt.

Thematisch dreht sich bei dieser Exkursion alles um die Steinkohle, die diese Region in allen Bereichen des Lebens seit Jahrhunderten prägt.

Hierbei erfahren die Studenten wie und warum in diesem Teil Deutschlands überhaupt Steinkohle entstehen konnte. Anhand von Fossilfunden wird ersichtlich, welche Pflanzen die ehemaligen „Steinkohlesümpfe“ besiedelten und wie sie durch Abdeckung und Versenkung der Schichten inkohlten. Auch die anschließende tektonische Beanspruchung der Gesteine durch die Variszische Orogenese und die Überprägung der Landschaft durch die Eiszeiten wird diskutiert.

Die Nutzung der Ressource Kohle seit dem Mittelalter und die unterschiedlichen Bergbautechniken werden im Geopark Ruhrgebiet veranschaulicht. Dabei sind der Besuch des Bergbaumuseums Zeche Nachtigall und die Einfahrt in die Zeche ein besonderes Highlight der Exkursion. Doch das Kapitel „Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet“ endet nicht mit der Schließung der letzten Zeche in diesem Jahr. Die soganannten Ewigkeitslasten, nämlich Grundwasserstandshaltung und Sanierungsmaßnahmen etc., bleiben weiterhin bestehen und sind Jahr für Jahr mit enormen Kosten verbunden.

 

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